Rheuma: Durch Phytotherapie Schmerzmittel einsparen

THERAPIEVORTEILE BEI CHRONISCHER
POLYARTHRITIS DURCH EXTRAKTE AUS DER UNCARIA TOMENTOSA JETZT AUCH IN
DER PRAXIS BEWIESEN.

Vier Monate lang nahmen 122 Patienten mit chronischer Polyarthritis
zusätzlich zur Basistherapie dreimal täglich einen standardisierten
Extrakt aus der Wurzel der peruanischen Liane Uncaria tomentosa* ein.
Die aktuelle Auswertung einer Subgruppenanalyse unter
Praxisbedingungen zeigt eindeutige Therapievorteile: 20 Prozent der
Patienten konnten bereits nach einem Monat eine Reduktion ihres
Schmerzmittelverbrauchs um 40 Prozent verbuchen, 35 Prozent nach drei
Monaten um 60 Prozent. Auch auf die Gabe von Kortison konnte
weitgehend verzichtet werden. “Angesichts der aktuellen Datenlage
über gastrointestinale und kardiovaskuläre Nebenwirkungen der
selektiven und nichtselektiven NSAR sind nebenwirkungsarme
Alternativen mehr als wünschenswert”, kommentiert Ganzheitsmediziner
Gerhard Hubmann aus Wien das Ergebnis der Untersuchung. Seiner
Beobachtung nach, konnte auch die Basistherapie besser vertragen
werden.

RüCKGANG DER SCHMERZEN, VERBESSERTE BEWEGLICHKEIT, KEINE
NEBENWIRKUNGEN
Positive Erfahrungen haben Ärzte und Patienten mit der
Zusatztherapie in Form des Uncaria tomentosa-Extrakts auch in
Oberösterreich gemacht. “Die Patienten hatten weniger Schmerzen, das
wirkt sich positiv auf den Schmerzmittelverbrauch aus. Weiters zeigen
meine Beobachtungen, dass die Entzündungsaktivität in den
betroffenen Gelenken abnimmt. Dadurch gehen die Schwellungen zurück
und das Wohlgefühl der Patienten verbessert sich”, bestätigt OA Dr.
Friedrich Köppl, Rheumaambulanz im Landeskrankenhaus Vöklabruck, die
Ergebnisse. “Zudem traten keine relevanten Nebenwirkungen auf.”

Auch in der Selbsteinschätzung gaben mehr als 80 Prozent der
Patienten an, das Präparat sehr gut zu vertragen, dementsprechend
gut war die Einahmekompliance. Je länger die Behandlung, desto
signifikanter der Rückgang der Schmerzen und je besser die
Gesamtbeurteilung. Kein Wunder also, dass 75 % der Patienten auch
nach Ablauf der Anwendungsbeobachtung die Therapie fortsetzen.
.

DAS WIRKPRINZIP
Der positive Effekt wird auf die im Präparat enthaltenen
Bitterstoffe - so genannte pentazyklischen Oxindolalkaloide (POA) -
zurückgeführt und beruht auf zwei unterschiedlichen Ansätzen:
* POA wirken direkt auf das unspezifische Immunsystem: Sie steigern
die Abwehrleistung von Zellen des RES und hemmen gleichzeitig die
Freisetzung von TNF-alpha, IL-1 und IL-6 aus aktivierten Makrophagen.
* POA wirken indirekt auf das spezifische Immunsystem: Sie steigern
die Proliferation ruhender T- und B-Lymphozyten durch einen
Lymphozytenwachstumsfaktor (LGF) und hemmen gleichzeitig die
Proliferation hoch aktivierter und transformierter T- und
B-Lymphozyten.

Diese Wirkmechanismen ermöglichen prinzipiell den Einsatz bei
Krankheiten, deren Ursache eine Unterfunktion der angeborenen
Abwehrmechanismen sind oder eine Fehlfunktion des spezifischen
Immunsystems, sowie bei Krankheiten, in deren Verlauf oder durch
deren Therapie es zu solchen Fehlfunktionen kommt. “Die besten
Resultate erzielt man bei Patienten, deren Immunsystem noch reagieren
kann”, erklärt Ganzheitsmediziner Dr. Gerhard Hubmann. “So ist es oft
möglich, Entzündungsschübe abzufangen. Auch zur Remissionserhaltung
wirkt dieses Medikament bei Patienten mit chronischer Polyarthritis
gut.”

Weitere Infos: http://www.uncaria.at .

* für Fachmedien: Der standardisierte Extrakt aus Uncaria tomentosa
ist in dem Medikament Krallendorn®, rezeptpflichtig enthalten (als
einzig zugelassenes Präparat mit diesem Wirkstoff). (Ende)

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