Sommer 2008 in Vorarlberg: Geringere Ozonbelastung, gute Gewässerqualität

Sehr erfreuliche Umweltdaten meldet das Institut für Umwelt und Lebensmittelsicherheit des Landes Vorarlberg für den abgelaufenen Sommer. Nicht nur, dass seit Beginn der regelmäßigen Ozonmessungen vor gut 17 Jahren in den Sommermonaten die niedrigsten Maximalwerte an Ozonbelastung gemessen werden konnten. Auch die regelmäßigen Kontrollen der Badegewässer erbrachten erstklassige Werte. „Diese erfreulichen Daten zeigen, dass wir mit unseren Bemühungen zur Luft- und Gewässerreinhaltung in
die richtige Richtung gehen“, betont der zuständige Landesrat Schwärzler..
Zwei Umweltaspekte sind im Sommer von ganz besonderem Interesse: Die Ozonbelastung und die Wasserqualität der Badegewässer. Zu beiden Umweltindikatoren kann nach dem heurigen Sommer eine sehr positive Bilanz gezogen werden.
Geringere Ozonbelastung
Die Ozonwerte in Vorarlberg lagen in den Sommermonaten durchwegs unter der Informationsstufe von 180 Mikrogramm pro Kubikmeter. Der höchste gemessene Stundenmittelwert lag in höheren Lagen bei 164, in
Tallagen bei 160 Mikrogramm pro Kubikmeter. Das sind die niedrigsten sommerlichen Maximalwerte, die seit Beginn der Messungen vor 17 Jahren jemals festgestellt wurden. Bis auf die Jahre 1999, 2000 und
2008 war es bislang immer nötig, Verhaltensempfehlungen zum Schutz besonders empfindlicher Bevölkerungsgruppen zu verlautbaren. Zwar verzeichneten die Experten auch in diesem Sommer eine wechselhafte Witterung – besonders im Juli und im August; mit den sehr regenreichen Sommern 1999 und 2000 lässt sich der vergangene Sommer 2008 aber nicht vergleichen. Selbst bei längeren Schönwetterphasen im Frühsommer hielt sich die Ozonbelastung im Land deutlich in Grenzen.

Hohe Badegewässerqualität
Neben guten Luftgütewerten belegten die Messungen auch eine hervorragende Wasserqualität der Badegewässer. An den Bodenseestränden und an verschiedenen Badeseen wurde die Wasserqualität regelmäßig überwacht. Insgesamt fanden 190 Kontrolluntersuchungen statt. 85 Prozent der Untersuchungen ergaben optimale Werte im Bereich der Badequalitätsklasse A der vierstufigen Bewertungsskala. Die restlichen Proben attestierten noch immer gute Verhältnisse gemäß Qualitätsklasse B. Sämtliche Analysedaten lagen weit unter den gesetzlich vorgeschriebenen Grenzwerten.

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